Freitag, 18. Dezember 2009

Schweizer Nationalteam 2010 II

[Team 2005//photopress//bearbeitet o-zeugs]
-:Gilgien, Niggli, Ebneter, Müller, Imhof, Schuler, Schneider, Wolleb, Cerny, Fritschy, Müller, Ott, Grüniger

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Armstrong

Ashenden wertete Armstrongs biologischen Blutpass von Giro d’Italia und von der Tour de France aus. So stellte der Mediziner fest, dass bei der Italien-Rundfahrt Amstrongs Hämoglobinwerte im Verlaufe des Rennens sichtbar abgefallen seien, was ein normaler Vorgang ist. Dagegen seien die Werte des 38-Jährigen in der Tour, die dieser als Dritter beendete, stabil geblieben. Dies sei ein unübliches Erscheinungsbild und Manipulation daher nicht auszuschliessen.

Der Australier hatte Armstrong schon zuvor mehrfach in Zusammenhang mit Doping gebracht. Er gehörte 2005 zu jener Gruppe, die die Urinproben Armstrongs von der Tour 1999 nochmals untersuchte. Dabei ist für Ashenden zweifelsfrei erwiesen, dass sich Armstrong während seinem ersten von insgesamt sieben Toursiegen mit Epo dopte. Von damals 87 Proben waren bei der Nachuntersuchung 13 positiv. Sechs davon konnten dank der Recherche eines Journalisten der französischen Sportzeitung «L’Equipe» dem Texaner zugeordnet werden.

222.tagi.ch

Forked Looping II

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Schweizer Nationalteam 2010

A-Kader Damen
+ Vroni König-Salmi
Müller Lea
Niggli Simone
- Stalder Seline
- Wild Angela

U23 Damen
Hauswirth Sabine

B-Kader Damen
Brodmann Ines
Cejka Caroline
Friederich Rahel
Lüscher Sara
Mühlemann Brigitte
+ Stalder Seline
+ Wild Angela
- Wolleb Franziska
Wyder Judith

A-Kader Herren
+ Hertner Fabian
Hubmann Daniel
- Lauenstein Marc
Merz Matthias
Müller Matthias
Rollier Baptiste

U23 Herren
+ Hubmann Martin
+ Sauter Philipp

B-Kader Herren
- Hertner Fabian
- Hodler Simon
+ Howald Severin
Huber Raffael
Koch Dominik
Kyburz Andreas
+ Lauenstein Marc
Rüedlinger Andreas
- Schneider David
- Schuler Benno

Kommentar: Die Selektionen zeigen die positiven Geschichten, die negativen muss man sich selber heraussuchen. In diesem Jahr ausgeschieden: Franziska Wolleb, Simon Hodler, Benno Schuler und David Schneider.

Kommentar II: Beim Versuch eine kleine Studie zu machen, ob Rückstufungen und Ausrangierungen à la Schneider, Schuler und Lauenstein jemals eine positive Reaktion zur Folge hatten, fällt mir auf, dass der Schweizer OL mit der Übernahme der Swiss-Orienteering-Webseite durch Mediasprint Anfang 2008 und damit verbunden die Sistierung von solv.deimos.ch (Mohn/Meier), www.solv.ch (Tiemann) und www.ol-fachschrift.ch (Eggspühler) die Geschichte des Schweizer OL Verbandes arg gekürzt wurde.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Claudia Pechstein II

«Ich habe mir nichts vorzuwerfen, habe nie gedopt. Ich kotze immer noch über die Urteile von ISU und CAS. Aber vielleicht kann ich diese Wut auf dem Eis in Aggressivität umsetzen.»

und
Nach dem stattgebenen erfolgreichen Eilantrag meldeten sich auch Anti-Doping-Experten zu Wort und ergriffen Partei für Pechstein. «Doping ist Pechstein nach den Kriterien der WADA nicht nachzuweisen. Ihr Blutprofil ist keines, das den Gebrauch von Epo oder Bluttransfusionen nahe legt», sagte der Däne Rasmus Damsgaard, der im Radsport und beim Weltskiverband FIS als Berater tätig ist, der «Welt». Der Lübecker Professor Wolfgang Jelkmann, ein weltweit anerkannter Blutexperte, spricht sogar von «Hexenverfolgung». «Frau Pechstein hätte freigesprochen werden müssen», sagte er den «Lübecker Nachrichten». Die sorgfältige Analyse ihrer Blutwerte zeige keine wissenschaftlichen Hinweise auf Blutdoping.

Rhein-Zeitung.de

Kommentar: Die im CAS dargelegten Befunde sind eindeutig. Frau Pechsteins %Reticulocyten-Werte steigen ausgerechnet auf die WM2009 hin sprunghaft an (Punkt 184, CAS Urteil S.51), weit ausserhalb des Normbereiches, wo dieser Wert im normalerweise ziemlich stabil ist. Der weltweit annerkannte Blutexperte Professor Wolfgang Jelkmann war an der CAS als Experte vorgeladen. Daarmsgard wurde nicht vorgeladen, weil seine schriftliche Stellungsnahme dem Sachverhalt keine neuen Aspekte hinzufügen konnte. Jelkmann wurde an der Verhandlung von einem anderen weltweit anerkannten Blutexperten, Prof.Dr. Giuseppe d'Onofrio richtiggehend blossgestellt (Punkt 175. CAS Urteil S.48). Dass jetzt ausgerechnet diese beiden hier herumgereicht werden dürfte auf Pechstein-PR beruhen.
Peinlich ist wie Pechstein und Jelkmann versuchen den CAS zu desavouieren, nachdem sie sachlich längst wiederlegt sind.

Dienstag, 1. Dezember 2009