Samstag, 27. Februar 2010

Schweizer Illustrierte 2003

Die erste Homestory von Simone Bianca Niggli...
hier

Freitag, 26. Februar 2010

Stellungsnahme OLG Zürichberg zum drohenden Verbandsausschluss


Hinweis: Durch klicken auf untenstehendes Label Thomas Scholl sehen sie alle Einträge zu diesem Thema in diesem Blog

Mit einem Mailing vom 26.Februar 2010 richtet sich die OLG Zürichberg an die Delegierten der Mitgliedervereine von SwissOrienteering und nimmt zu den Vorwürfen der OLG Stäfa stellung.
Im Grunde geht es hier um die Frage, wie man mit anderen Ansichten und mit Kritik umgeht. Wir würden erwarten, dass man die Meinung anderer achtet, sachliche Kritik nicht persönlich nimmt, Argumente prüft, Gegenargumente vorbringt und schliesslich das beschliesst, akzeptiert und ausführt, was besser ist. Es wäre in unseren Augen keine gute Lösung, diejenigen auszuschliessen, welche ab und zu etwas anders sehen, sich dafür einsetzen und dadurch unbequem sind. Ein unabhängiger, starker Verband braucht auch solche Mitglieder und kann abweichende Meinungen verkraften!

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Kommentar: Man darf gespannt sein, ob die Delegierten die Besonnenheit aufbringen, um die Dinge so zu sehen. Nach meiner letztjährigen Erfahrung, dass TS Argumente, selbst wenn sie richtig sind, negiert werden, ist die Chance dazu eher gering einzuschätzen.

Montag, 22. Februar 2010

Rekursentscheid 17.Dezember 2009 in Sachen OLG Zürichberg

+++angepasst 22.März 2010

Im Sommer 2009 hat der Zentralvorstand von Swiss Orienteering die OLG Zürichberg aus dem Verband ausgeschlossen. Dagegen hat die OLG Zürichberg rekuriert. Der Rekurs wurde gutgeheissen. Einige Auszüge dazu.

Der Präsident der Rekurskommission vertritt die OLG Stäfa in einem zivilrechtlichen Verfahren gegen den Rekurrenten und trat in den Ausstand.
(s.3/6)
Mit Brief vom 30.09.09 lieferte der Rekurrent weitere Unterlagen(u.a. eine Abschrift der Statuten der OLG Zürichberg, einen Auszug aud dem Protokoll der Mitgliederversammlung 2007 und eine Auflistung der fünf Mitglieder der OLG Zürichberg (Vor- und Nachnamen). Er beantragte insbesondere die Mitgliederliste vertraulich zu behandeln, da für die anderen Mitglieder ähnliche Sanktionen, wie für sich selbst zu befürchten seien (z.B. Funktionärssperren).
(S.3/6)
Der Rekurrent beantrag [sic], dass die Namen der Mitglieder der OLG Zürichberg nicht veröffentlicht werden und im Rahmen dieses Verfahrens nicht an Swiss Orienteering herausgegeben werden. Die Rekurskommission hat die Existenz der Mitglieder in genügender Weise überprüft. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte der einzelnen Mitglieder ist unter dem vorliegenden Umständen höher zu gewichten, als das Rechtsschutzintresse der betroffenen Parteien und der Öffentlichkeit (Publikation des Entscheides auf der Webseite von Swiss Orienteering). Deshalb werden die Namen der weiteren vier Mitglieder der OLG Zürichberg nicht veröffentlicht.
(S.5/6)
Versand 4. Februar 2010
(S.6/6)
Ganzer Text

Kommentar: Der Rekursentscheid an sich ist korrekt, er bringt aber allerlei Unstimmigkeiten an den Tag. Zum ersten zeigt er auf, dass der Zentralvorstand den Ausschluss der OLG Zürichberg aktiv vorangetrieben hat. Zum zweiten stellt sich die Frage, wie die OLG Stäfa schon am 10.Dezember d.h. vor Abschluss des Rekursverfahrens zu teils explizit vertraulichen Informationen über das Verfahren gelangt ist zum Beispiel:
Insbesondere kann der OLG Zürichberg vorgeworfen werden, dass sie [...] seit Jahren vorspiegelt, ein ordentlicher Verein zu sein und trotz mehrfacher Aufforderung des ZV kein Mitglied nannte, es auf die Streichung von der Mitgliederliste durch den ZV ankommen liess, um dann im Rekursverfahren doch ein Minimum an Mitgliedern zu benennen;
(Antrag OLG Stäfa S.1/2)
Auch erweckt der Antrag der OLG Stäfa den Eindruck, die Antragsteller würden die genannten Mitglieder der OLG Zürichberg namentlich kennen.
Die Mitglieder der OLG Zürichberg können ihrem - in den letzten 10 Jahren nicht ausgeübten Hobby - auch weiterhin nachgehen.
(Antrag OLG Stäfa S.2/2)
Der Antrag der OLG Stäfa wurde nirgends publiziert, kann aber hier nachgelesen werden.

Freitag, 19. Februar 2010

Seán Kelly of Ireland

Seán Kelly of Ireland was described in Willy Voet's book 'Massacre a la Chaine' thus "He won the Tour of Lombardy three times (1983, 1985, 1991 (also won amateur version in 1976)) and on at least one of times he did it with the help of a corticoide injection. Kelly was positive after Paris-Bruxelles in 1984 and that came as a surprise because he used the urine of a mechanic. But the mechanic was using banned substances himself because he had to work long hours at night and needed the lift to stay awake.

Aus: en.wikipedia.org

Dienstag, 16. Februar 2010

Die Schweiz und der IOF

Ich habe einem Schweizer Vertreter im internationalen OL Verband die Frage gestellt, wie die Schnittstelle zwischen dem Schweizer OL und dem internationalen OL aussieht. Ich fasse seine Antwort zusammen.

1.Schweizer Verteter im IOF
IOF Vizepräsident/Council Member: Schiess Marcel Nik Suter
Foot-O Commission: Becker Konrad Willi Müller
Map Commission: Gloor Thomas
Ski-O Commission: Sägesser Daniel Thierry Jeanneret
Bike-O Commission: Häusermann Ursula
Athletenvertreterin Foot-O: Niggli Simone
Athletenvertreterin Ski-O: Gantenbein Yvonne Christian Spoerry

2. Informationsfluss
Die Informationen aus dem IOF gelangen bei IOF Delegierten die gleichzeitig im ZV sitzen in mündlicher Form in den ZV. Marcel Schiess und Koni Becker Nik Suter und Willi Müller rapportieren über die wichtigsten Diskussionen und Entscheidungen in schriftlicher Form zu handen des ZV.
Daneben erhalten die Mitglieder des ZV auch die Protokolle der Council-Sitzungen via die Geschäftstelle von Swiss Orienteering zugestellt (zur Kenntnisnahme).

3. Diskussionen
Diskussionen zu Sachabstimmungen und Wahlen anlässlich Versammlungen auf IOF und Europaniveau werden je nach Sachlage in den entsprechenden Kommissionen, zwischen Marcel Schiess und den jeweilig zuständigen Kommissionspräsidenten und bei Bedarf im ganzen ZV diskutiert und verbindlich entschieden. Die Delegierten sind dann gebunden dem entsprechend abzustimmen.

4. Fazit
Die internationale Politik der OL Schweiz fusst weitgehend im ZV und den entsprechenden Kommissionen. Dabei sind die entsprechenden IOF Delegierten Dreh-und Angelpunkt zwischen IOF und den CH-Kommissionen. Initiativen auf internationaler Ebene müssen von den CH-Kommissionen via IOF Delegierte ausgelöst werden.

Montag, 8. Februar 2010

ZV Haltung zum Antrag der OLG Stäfa


Der Zentralvorstand hat von den Anträgen der OLG Stäfa Kenntnis genommen (siehe detaillierte Berichterstattung im Swiss Orienteering Magazine 2/2010). Der ZV unterstützt grundsätzlich die Anträge. Die offizielle Stellungnahme zuhanden der DV wird an der ZV-Sitzung vom 1. März beraten und verabschiedet.


Quelle: Informationen aus dem Zentralvorstand (7.2.2010) www.swissorienteering.ch

7 Top Orienteering Athletes Have Died in 3 Years : Sweden Chases Disease Killing Runners



Swedish doctors and health officials met in Stockholm Thursday to discuss a mysterious illness believed to have killed seven top athletes in the past three years.

The seven who died all took part in the sport of orienteering, and all came from a small area of central Sweden.

The Swedish national team this week canceled training and races for its 50 runners after one of its members, Melker Karlsson, 24, died following a training session and a sauna last Friday.

The orienteering federation advised more than 200 other senior racers to avoid competition and ease up on training.

The Danish orienteering federation also ordered its team to stop training because of the risk that some of its runners may have become infected while running in Sweden.

In orienteering, cross-country runners use a compass and map to follow a route through woods and rough terrain. It is popular throughout the Nordic region, eastern Europe and parts of Western Europe and the United States.

Lillemor Palsson, the Swedish team doctor, said there does not appear to be any reason for ordinary recreational runners to be concerned, although tabloid newspapers in Scandinavia and Germany have published big headlines calling the disease the "jogger-virus."

Dr. Palsson said the disease appears to have been spread by close contact among members orienteering teams rather than by the strenuous physical exercise the sport entails.

She said there is no indication that the illness has stricken sportsmen and womenoutside the orienteering community.

Doctors believe the illness is a variant of a relatively widespread affliction called Taiwan Acute Respiratory Infection, or chlamydia pneumonia, which causes pharyngitis, bronchitis and pneumonitis, particularly in young adults.

Caused by a form of bacteria, it is usually cured within two weeks by tetracycline or erythomycin, two common antibiotics.

In the case of the Swedish athletes, Dr. Palsson said, the disease appears to have affected and weakened the hearts of its victims. She said all members of the Swedish team are having blood and heart tests in an investigation that could take several weeks. In the meantime, doctors are carrying out tests to confirm thatKarlsson died of the disease.

But meanwhile, the illness remains a mystery. "The only thing we know," said Dr. Palsson, "is that all those who died had lived in the middle of Sweden and had known one another."

Dr. Palsson said doctors and specialists involved with the infection were meeting in Stockholm to compare notes and discuss a strategy for investigating and treating the disease. She said a large proportion of the population has anti-bodies indicating exposure to a chlamydia infection, which can take various forms. But a method enabling positive identification of the Taiwan infection has been available only for a short time.

The infection is in many respects similar to Legionnaires' disease, and Dr. Palsson said it may have been responsible for an acute respiratory infection among Finnish army conscripts in the early 1980s.

She said it does not appear to be highly infectious, but may spread from person to person in close physical contacts. This is true of orienteering, where team members often share rooms or tents.

"Orienteering is a way of life," said Dr. Palsson, who has practiced the sport herself since 1964. Speaking in a telephone interview from Karlskoga, where she is a general practitioner, she said that it isthe kind of sport where "you meet a lot of people, and make a lot of friends. You go with your families and become very close."

Dr. Palsson has recently traveled with the national team to the United States and Canada and knewKarlsson well."The people who died were very well trained, and trained a lot," she said.

Sweden has about 50,000 orienteers, of whom 3,000 have been trained up to competition standard.Many also go cross-country skiing in winter.

In the senior men's competitions, the runners race for 90 minutes through steep and rough terrain."It is tough," said Dr. Palsson, "much tougher than ordinary jogging or running."

By Barry James
Published: November 13, 1992
Taken from the NY Times Website



Daß hier - wie in der Todesserie unter niederländischen und belgischen Radrennfahrern Ende der achtziger Jahre - etwa die auch im schwedischen Ausdauersport nicht unbekannte neue Dopingdroge Epo mitgemischt haben könnte, glauben die Sportmediziner nicht.

Ein Doping mit Epo (abgekürzt für "Erythropoietin"), einem gentechnisch nachgebauten körpereigenen Hormon, das die Zahl der roten Blutkörperchen und damit die Sauerstoff-Aufnahmefähigkeit und Leistung in die Höhe treibt, sei in diesem Falle nicht zu vermuten, meint Arne Ljungkvist, Doping-Kontrolleur und Medizinprofessor am Stockholmer Karolinska Institut: "Alle sind nach mehr oder minder leichtem Training umgefallen, nicht beim Wettkampf, da ist Epo-Doping unwahrscheinlich."

Aus Der Spiegel 47/1992 Der Spiegel redet von 8 Todesfällen (7 Männer, 1 Frau u.a. Johan Björkman

There are no indications that Swedish orienteers
have been exposed to doping or other toxic agents.

Aus: L. Wesslèn, C. Pahlson*, O. Lindquistt, E. Hjelm*, J. Gnarpe§, E. Larssont, U. Baandrup**, L. Erikssonf,*, J. Fohlman*, L. Engstrand*, T. Linglof*, C. Nystrom-Rosander*, H. Gnarpe§, L. MagniusH, C. Rolf|| and G. Friman* :An increase in sudden unexpected cardiac deaths among young Swedish orienteers during 1979-1992, European Heart Journal (1996) 17, 902-910

... I am a swedish elite orienteer and I can guarantee that none of the suspicious deaths som orienteers faced in the late 80's and early 90's was caused on EPO! The reason for the deaths has never been completely confirmed, although they all had congenital heart problem.

First of all, there were only one of them (Melker Karlsson) who were actually on top level, the best of the others were ranked about 100 in Sweden. To be this, the amount of training that is required is approximately 300 hrs / year. None of them earned a single penny on their hobby - they were all full time workers - I think most of them didn't even reach "break even" economically (at least I don't do as 20-placed). I wouldn't call them "elite orienteers", more a mixture between elite and jogger. Even at international top level orienteering, there is no money to earn. Most of the members of swedish national squad work around 60-80%.

Secondly, there is simply no doping culture in orienteering due to the lack of money. It is simply not in anyone's mind. It might be naive to believe that in one of the toughest endurance sports, nobody has ever used blood doping. But I actually think that this is the case. Although, I fear that we will as well face the problem in a rather soon future as more money gets in to the sport.

...

Marcus Millegård (aktuell no.52 im Weltranking), Aus: Forum des Team Saxo Bank

3-Minuten-Start Intervall // Wegfall pkt. 26.2

Link auf einen Artikel zur Wiedereinführung des 3 Minuten Startintervalls für die Langdistanz. Gleichzeitig wird die Regel, dass die Läufer selbständig OL betreiben sollen - IOF Rule 26.2 - gestrichen. ->World of O

N(17.Juni 2010): Die Regel 26.2. wurde nicht gestrichen, sondern verschoben.

Sonntag, 7. Februar 2010

Hust hust

Als in Athletenkreisen bekannt wurde, dass das Asthmamedikament Salbutanol erhebliche leistungssteigernde Wirkungen hat, wurden sehr viele Sportler registrierte Asthmatiker, an der Schwimm-WM in Australien z. B. 100% der britischen Mannschaft.

Zitat aus NZZ, 6.2.2002 abgeschrieben aus Webseite des Schwimmvereins Limmat Gemeint ist wohl die WM in Perth 1998

Freitag, 5. Februar 2010

Die Gedopten

Ich habe eine Seite, auf welcher ich gedopte Sportler aufliste, nur damit man sich nicht in der 'Einzelfall'-Illusion verliert auf ->www.arua.ch. Aktuell sind dort 354 (!!) prominente und weniger prominente Sportler aufgeführt.