Donnerstag, 30. September 2010

Kartierungsgrundlagen auf dem GPS Garmin Oregon 450t

Noch vor zwei Jahren war das Übertragen von Grundlagedaten zur Kartenaufnahme von OCAD (OCAD9) auf ein GPS Gerät (Garmin 60CSx) noch eine längere und aufwändige Prozedur.
Mittlerweile hat sich diese Lücke zwischen OCAD und GPS geschlossen.

1) Mit OCAD10 Standard kann man die in OCAD vorbereitete Aufnahme-Grundkarte (inkl. Hintergrundkarten) als .kmz Datei exportieren. OCAD10>Datei>Exportieren :: KMZ Google Earth (Raster) :: Optimiert für Garmin Custom Maps :: Auflösung 250dpi >OK

2) Verschiedene GPS Geräte (z.B. Garmin Serien Dakota, Colorado und Oregon) unterstützen sogenannte Custom Maps in Form von .kmz-Dateien (keyhole markup language zip) zu. Man schliesst sein Gerät einfach an den Rechner an und speichert die Datei von OCAD10 direkt unter [Laufwerk]:\Garmin\CustomMaps\[Datei].kmz auf das GPS Gerät (hier Garmin Oregon 450t). Fertig.

Abb.1. Aufnahme-Grundkarte für die Überarbeitung der OL Karte Glarus Schwändi (Karte Stand 2004, gelb transparent gesetzt, hinterlegt mit Vermessungsplan 1:10'000). Ansicht im Massstab 1:10'000. Der Screenshot ist leicht grösser als der effektive Display.

Abb.2. wie Abb.1. Ansicht im Massstab 1:2500.


Das ist ein grosser Fortschritt für eine GPS-gestützte Kartierung von OL Karten. Bedauerlich ist, dass es bislang nicht möglich ist, die einzelnen CustomMaps in separaten Layern zu organsieren (Schichtfolge festlegen, einzeln an-und ausschalten). Es ist darum nicht möglich, im Gelände zwischen verschiedenen Aufnahme-Grundkarten hin und her zu wechseln.

Freitag, 24. September 2010

Kartieren kartieren


24.Sept. 2010: Übertrag von arua.ch

Im Winter/Frühling 2008 habe ich gut fünf Quadratkilometer Wald für eine OL-Karte kartiert. Ich habe mir dabei auch Gedanken gemacht, wie man den Prozess/das Bewegungsmuster des Kartierens visualisieren könnte. Hier ein Ausschnitt (ca.10 Feldbegehungen von 60) der Karte Forst.

Abb.1. Kartierung der Kartierung einer OL Karte am Beispiel der OL Karte Forst der OLG Bern.

Donnerstag, 23. September 2010

Orienteering in Switzerland


Update 23.Sept.2010. Diesen Artikel gibt es jetzt auch auf o-wiki.net. Es wäre cool, wenn zumindest meine regelmässigen Leser aus Slowenien, Norwegen und den U.S.A. etwas im selben Stil betragen würden. Link zur Übersichtsseite Orienteering in ... .
Update 2010 des Artikels Orienteering in Switzerland [Mai 2008, arua.ch // Mithilfe: Roger V.] Gedacht als Beitrag in einem OL Wiki oder in einem Lonely O-Planet

Here are some basic informations on orienteering in Switzerland. For further or more specific questions, feel free to contact me

Maps

In Switzerland Maps are called 'OL-Karte' or 'Karte' in the german speaking part, 'cartina' in the italian speaking part and 'carte' in the french speaking part of switzerland

Finding maps

Here you can find a map, you can click on to get a list of all maps in a chosen distance from the click. Clicking on the name of a map you will be lead to the detailed information (DI) about the map. There clicking on the Link 'Link zu map.search.ch' (LMS) right of the name of the map you will be forwarded to a satellite-image showing the location of the map

Choosing a map

Some clubs provide samples of the maps on their website. Here you can find the list of all swiss clubs maintaining a website.

Getting a map

Every club has a person responsible for the clubs maps ('Bezugsstelle'). This person will send you the maps or you can pass at his/her home to pick them. You find his/her adress at the maps Detailed Information. The maps are basically printed on waterproof paper and cost between two and eight Swiss Francs a piece.

Public Transport

In Switzerland it is not necessary to have a car to get to the forests! Take the bus or the train and you even may get in contact with some nice swiss pepole :-).
Find out the nearby bus- or trainstops by activating the checkbox Verkehr at the lefthandside on MapSearch (follow LMS mentioned above). Placing your mouse over a bus, boat or train symbol you'll be shown a box with an actual timetable. Note the exact name of the bus- or trainstop and look after your connections here (timetable provided by swiss railway)

Restrictions


You are basically free to train in the Swiss Forests. Restricted and dangerous areas are signed at the map. Avoid crossing land agricuturally used. There are some voluntary restrictions settled between the map owning clubs, local hunters and the forestry department. For not spoiling good agreement between orienteers and the authorities inform the map seller on what you're up to.

Risks & Emergencies

Some terrains are quite steep. We have ticks here, check for them after training and be aware of symptoms of borreliosis and TBE (tick borne encephalitis).
In case of minor injury or illness, you will find drugs etc. at the pharmacy in any nearby town and there is a doctor in almost every town in Switzerland. If you need one, you will find the phone number of the nearest doctor here (Swiss Phonebook). Call the doctor before you go to see him and fix a date.
In case of severe injury, call the emergency department of a nearby hospital. The next hospital, you'll find by activating the checkbox Spitäler (Subbox of Öffentl. Gebäude) at the lefthandside on MapSearch (LMS). Zoom out until you see some red points on the map. Get the name, adress and phone number of the hospital by placeing your mouse over such a dot.
In case of life-threatening injury or illness, call the phone number 144 for an ambulance(if the location is accessible by car) or 1414 for REGA (location acessible only by helicopter or in case of acute life threatening disease). You have to be able to describe your position, preferably with Swiss Coordinates.
It is wise to carry the vaccination card (especially tetanus) and a list of your current and past (severe) illnesses/operations/allergies/drugs, etc. with you.
Note that in some hospitals (private hospitals) you will get treatment faster, but you will have to deposit a bailment of several hundred swiss francs.

Competitons

Most of the competitons are listed in the Swiss Orienteering Federations fixtures list (FL). At the end of the line you find a link to a map locating the competitions center. Clicking on the competitions name you will be linked to the competitions information.
Besides this most Swiss Clubs offer small competitions and all trainings are open. Check out the websites of the clubs in the region, you're visiting (Linklist of all Swiss Clubs again; Map of all active Clubs in Switzerland)

OlavLundanes zum Ende der NOC zugunsten der NORT

Det er bare trist for O-sporten at det satses på sirkus Nordic Tour framfor Nordisk mesterskap. Det er en idiotisk avgjørelse!

Olav Lundanes, Weltmeister Langdistanz 2010, 23.September 2010 auf opn.no

Montag, 20. September 2010

OL Szene Schweiz 2010


22.Sept. 2010: Nachgebessert. Umstellung auf Teilnahmen gemäss Rangliste. Damit sind auch die Offen-Kategorien berücksichtigt. Kleinere Verschiebungen wegen Doppelstarts am ersten Nationalen 2010
>Abb.1. Verteilung Mehrfachteilnahmen Nationale Saison 2010

Ich habe eine kleine Untersuchung angestellt zur Grösse der aktiven OL Szene in der Schweiz. Dazu habe ich die StartRanglisten der bisherigen nationalen Einzelläufe (Nationale und Meisterschaften) ausgewertet. Die maximal mögliche Zahl von Teilnahmen liegt je nach Alter und Kategorie zwischen 7 und 9. Die Aufgrund eines reduzierten Kategorienangebotes an der NOM und eines Rennens mit Qualifikation und Final für die Elitekategorien am 1.Nationalen (darum zweimaliges Vorkommen in der Rangliste).

Resultat
Total haben sich 3191 verschiedene Personen an mindestens einen nationalen Einzellauf der Saison 2010 angemeldet.








Anzahl TeilnahmenPersonen
1886
2567
3368
4280
5289
6315
7276
8&9*210

Tab.1. Verteilung der Anzahl Personen nach Teilnahmen bei sieben bis neun möglichen

Die 1821 Teilnehmer mit 1-3 Teilnahmen sind dem weiteren Kern der OL Szene Schweiz zuzurechnen. Die restlichen knapp 1400 nahmen 4-9 Mal von 7-9 möglichen an einem nationalen Einzellauf teil. Sie bilden den Kern der OL Szene Schweiz.

Dienstag, 14. September 2010

Aussagenpsychologie und Doping

Kriterien für den Realitätsgehalt einer Zeugenaussage sind zum Beispiel die Konkretheit und Anschaulichkeit der Schilderungen, ihr Detailreichtum, die Schilderung unerwarteter Komplikationen, das Fehlen von Klischees und Stereotypen sowie für den Fall, dass mehrere Aussagen vorliegen, Übereinstimmungen, Widersprüche, Ergänzungen und Auslassungen.

Eine bewusst lügende Person konstruiert ihre Aussage hingegen aus gespeichertem Allgemeinwissen. Da dies eine schwierige Aufgabe ist, gibt es auch dafür Indizien. Klassische Lügensignale sind etwa Verlegenheit und Zurückhaltung des Aussagenden bis hin zu Verweigerungs- oder Fluchttendenzen (übrigens auch in der Körpersprache). Auch das so genannte Vorwegverteidigungs- ("Wenn Sie mir vorwerfen würden, dass ich ...") und das Entrüstungssymptom ("Eine Unverschämtheit, mir zu unterstellen, dass ich ...") sprechen dafür, dass eine Person bewusst die Unwahrheit sagt. Schließlich können auch die Kargheit, die Abstraktheit und die Detailarmut einer Darstellung ein Indiz für eine Lüge sein.

Prof. Matthias Jahn in Legal Tribune vom 29.7.2010

Eva-Maria Gradwohl
Beispielhaft dafür ein Interview mit der österreichischen Marathonläuferin Eva Maria Gradwohl (Erster Teil, von Antenne Steiermark, aus kleinezeitung.at), die dieses Jahr nach einem verweigerten Dopingtest ihre Karriere beendete. Natürlich ist es naheliegend, dass sie als Lebenspartnerin des wirklich unsäglichen Walter Mayer, damit einen chemisch belegten positiven Dopingtest vermieden hat. Anderseits zeigt ihre Erklärung, wie es zu der entsprechenden Verweigerung kam ein paar starke Indizien dafür, dass sie nicht lügt. Detailiert, unlogisch, fetzenhaft und nur teilweise beschönigend (Streit mit Mayer wird erwähnt, Mayers massive Störung des Test selber verschwiegen)

Montag, 13. September 2010

Das ist der grösste Idiot


Nachtrag 13.Sept.2010: Das ganze handelt im Bereich der sog. Aussagepsychologie, einem Bereich der forensischen Psychologie. Darin wird einer detailierten, ausführlichen und kaum fragegeleiteten Ausführung eine hohe Glaubwürdigkeit eingeräumt (siehe Aussage Kohl).

Blick: Kennen Sie Bernhard Kohl?

Fabian Cancellara: Ja. Das ist der grösste Idiot.

Blick: Er hat in seiner TV-Beichte alle Rennfahrer des Dopings beschuldigt. Der saubere Sportler sei ja nur fiktiv. Was sagen Sie dazu?

Fabian Cancellara: Das ist Dummheit. Dem sind alle Sicherungen durchgebrannt. Für mich war er ein Esel, der geladen hat. Der ist einfach nur dumm, strohdumm. ...


Interview im Blick vom 16.Juni 2009

Kommentar: Ich warte bis du fällst, A****g****

WOC 2010 Long Final Men - Packfigures


Nachtrag 13.09.2010: Der letzte Posten in der Snake war gleichzeitig ein Verpflegungsposten. Auch das ist unter dem Aspekt der Läufertrennung kontraproduktiv.

Obwohl die IOF vor acht Jahren einen XML Standard u.a. für Ranglisten definiert hat, hat jede WM eine andere Auswertung mit einem anderen Datenexport. So auch in Norwegen. Das bedeutet Handarbeit und darum gibt es von dieser WM nur die Gruppenanalyse PackFigures vom Final über die Langdistanz der Herren.

Gruppenanalyse Langdistanz Herren (engl.)

Snake
Die hier angewandte Trennmethode ist eine Snake, eine nahen Verwandten des Phi. Auch die Snake besteht aus einer zentralen Teilstrecke und zwei Flügeln. Während im Phi ein Läufer zuerst die Zentrale läuft und der andere einen Flügel, laufen hier beide Läufer je einen Flügel. Danach laufen beide die Zentrale zurück zum Ausgangsposten, bevor sie sich auf den jeweils entgegengesetzten Flügel begeben.

Abb.1. Phi und Snake, zwei Trennmethoden aus der Familie der Lepidopteren (Schmetterlinge)

Hier wurde die Snake etwas nach der Hälfte des Rennens (Minuten 53-60 von 92) platziert. Die Läufer wurden Abwechslungsweise aufgeteilt. Das Startintervall war 2 Minuten.
Abb.2. Snake WOC 2010 Langdistanz Final Männer
Beurteilung der Trennmethode
Im vorliegenden Laufgelände mit einer allgemein grossen Vielfalt von jeweiligen Routen und Teilroutenwahlen bilden sich grundsätzlich wenig Gruppen. In der Snake, wo die Posten nahe aufeinander sind, fallen die Routenwahlen weg. Damit ist eine Gruppenbildung wahrscheinlicher. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder Posten grundsätzlich ein Ort ist, wo man bei einem Fehler von einem Konkurrenten aufgefischt und weniger ungesehen überholt wird. Schliesslich wurden auch hier für die Trennmethoden ein feines und damit technisch schwieriges Gebiet ausgewählt. Damit erhöht sich die Fehlerwahrscheinlichkeit und damit die Klumpwahrscheinlichkeit nochmal und der Effekt einer Trennmethode dreht sich gegen die ursprüngliche Absicht.

Das Resultat aus der Perspektive der Trennmethode ist daher negativ. Gerade zwei Gruppen, die sich im Vorfeld der Snake gebildet haben, wurden getrennt. Dagegen kam es ausgerechnet in dieser Region zu einer Vielzahl Zusammenschlüsse von vier Minuten auseinander gestarteten Läufern und natürlich blieben die bereits vorher gebildeten derartigen Gruppen unbeeinflusst.

Gruppendynamik
Zuerst fallen die klassischen Langzeit-Hänger auf, die früh eingeholt werden und die sich fortan dem Vorläufer an den Sohlen heften. Der Vorläufer hat davon [machmal nur vermeintlich] nicht viel. Hubmann/Tambasov ist so eine Gruppe, die über die letzte Rennstunde anhielt. Tambasov stempelt dabei konstant 2 oder 3 Sekunden hinter Hubmann. Die andere solche Gruppe ist Nordberg/Fraser mit quasi derselben Charakteristik: Fraser über die letzte Stunde überwiegend eng hinter Nordberg. Nordberg läuft mit Fraser im Rücken etwas konstanter, als am Anfang und setzt sich so von seinen direkten Konkurrenten Gonon und Gueorgiou ab.
Gonon und der Sieger Lundanes liefen über die ganze Renndauer ohne bemerkenswerten Gegnerkontakt. Ebenfalls alleine liefen Wingsted, Lakanen und Merz. Nota bene sind Gonon, Lakanen und Lundanes die letzten drei Gestarteten. Leute, die am Schluss starten laufen nicht selten allein. So auch Birklin und Thoresen an der WOC 99, Merz und Adamski an der WOC 07

Nachtrag
Zur Schlange: Bei den Herren haben zwei das Prinzip der Schlange nicht mitbekommen (Nikolov, Kratov) bei den Frauen auch zwei (Gyurko, Kelemen beide aus Ungarn). Alle rannten die Schlange 'Phi-like'. Nikolov, Gyurko und Kelemen bemerkten den Fehler (aufgrund von gegenläufigem Gegnerkontakt??) und korrigierten. Kratov lief einen ganzen Flügel entgegen der Laufrichtung und brach danach das Rennen ab.

Montag, 6. September 2010

Neue Methode zur automatischen Aufzeichnung von Kartenkontakten

Der Schweizer OL Läufer Mikee ist dabei eine Methode zur automatischen Aufzeichnung von Kartenkontakten zu entwickeln... Das ist Hot Stuff.

Abb.1. GPS-Track mit Kartenkontakten (grün = lesen) am am 4.Nat.OL 2010, Scheidwald. I'm happy with my race but not with my placing. Loosing 2' to the 9th (getting too low) ant 1/2' on the 7th. Mikee auf Attackpoint.org


Interpretation Abb.1: Zu 9 macht es den Anschein, dass der Läufer ungenau vom Weg wegläuft, in ein grünes Gebiet gerät und dort nicht auf die Karte schaut, sondern versucht, möglichst rasch da raus zu kommen. Sobald er durch ist, versucht er, den Kartenkontakt wieder herzustellen. Das scheint nicht zu gelingen bis der Kartenkontakt durch eine Rinne unterbrochen bzw. abgebrochen wird (Rinnen im Gelände relativ tief). Anstatt weiter/wieder den Kartenkontakt zu suchen, scheint es, der Läufer falle auf sein grobes Richtungs-Konzept zurück (keine Richtungskorrektur). Es ist denkbar, dass der kleine Fehler bei 7 einen Einfluss auf dieses Lesemuster hatte (Korrekturdruck). Auch denkbar ist, dass die Wurzel beider Fehler darin besteht, dass der Läufer auf der Strasse zwischen 6 & 7 zu lange kommende Routenwahlen studiert hat und zu spät auf die Feinlese-Vorbereitung der anstehenden Posten 7-9 umgestellt hat. Ein Indiz dafür ist auch das Weglaufen von 9 (erster Kartenkontakt 200m nach dem Posten).

Technischer Hintergrund:
Measured with an accelerometer fixed to the map reading hand. Some code process the acceleration data into a "map angle" (deviation from map parallel to ground). Displayed with Quickroute. The map angle information is mapped onto the "elevation" information in the gpx file prior to loading into QR. I also had to interpolate the trackpoints from the garmin watch to get a pseudo 1s resolution (to detect quick glances at the map).
Mikee auf Attackpoint.org

Freitag, 3. September 2010

WOC 10 Sprint: Dito Jan Prochazka

Der Vollständigkeit halber: Die Sprintvorbereitung von Jan Prochazka (CZE, 15.Rang)
Abb.1. Selbst erstellte Karte von Jan Prochazka zwecks Vorbereitung für den Sprint Final WM 2010, Trondheim.(aus: Prochazkas Blog)

IgotU GT-120 Treiber für Windows 7


Aktualisiert 3.9.2010


Zur Zeit gibt es keinen. Dafür crasht der Rechner, wenn du die Wunderbüchse anschliesst.

Den neuen Treiber gibt es im Paket mit @trip 3.0 hier

Donnerstag, 2. September 2010

OL-Kartenaufnahme mit Laserscanning-Daten [von Urs Steiner]

Urs Steiner hat mir die Unterlagen seines Vortrages zur Kartenaufnahme mit Laserscanning anlässlich des Kartenaufnehmerkurses vom 1.Mai 2010 zur Verfügung gestellt. Zur weiteren Verbreitung seiner Erfahrungen werde ich diese hier wiedergeben.










































[autorisiert US 21.7.2010]

Mittwoch, 1. September 2010

WM OC Schlussbetrachtung


Ergänzt 9.9.2010: Vorbereitung Lundanes
In der Einleitung meines kleinen Selbstversuches zur Wettkampfvorbereitung habe ich geschrieben, ich spiele für einmal den professionellen OL Läufer und leiste auf der informativen Ebene eine maximale Vorarbeit im Hinblick die Veteranen WM 2010 im Neuenburger Jura hin.

Im Verlaufe des Versuches war eindrücklich, wie Kartenstudium und Bahnprognose einen spürbaren Effekt auf die Selbst-Sicherheit, die grossräumige Orientierung (Lauf-Einteilung, lange Routenwahlen), sowie die kleinräumige Orientierung (schwer lesbare Details) haben. Einzige Gefahr stellt die überdetaillierte Vorbereitung dar, mit der Verlockung, auf vorbereitete Routen voreingenommen zurückzugreifen.

Zeitgleich mit meinem Versuch zeigte sich an der WM er Elite in Trondheim, wie unerlässlich die derartige Vorbereitung mittlerweile auf dem Niveau der Weltspitze ist. Da ist die selbst gezeichnete Sprintkarte von Fabian Hertner (2. im Sprint), das Kartenstudium von Carl Waaler Kaas (1. Mitteldistanz), die Bahnprognose von Simone Niggli (1. Langdistanz) und zuguterletzt das Studium von Schafweidegebieten von Olav Lundanes (1. Langdistanz) . Das gehört im heutigen Setting (Weisungen, Zielort, alte Karten, Gabelungmethode, TV-Posten, Schlussschlaufe) zum Standard und wer sich nicht so vorbereitet ist selber Schuld (z.B. Weltzien, Novikov, Jurenikova, Nikolov, Kelemen, Kratov und Gyurkò).

Als 'normaler' OL-Läufer bleibt mir jetzt die Frage, wohin ich mich wende. Gehört diese Art von Vorbereitung einfach dazu oder doch nicht? Verschaffe ich meiner athletischen Seite mehr Gewicht oder suche ich die technische Höchstschwierigkeit (Weissblatt-Standard)? Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden.

Moderne Bahnlegung II

Abb.1. Moderne Bahnlegung: Einfügen einer Strassensperre zur Herstellung einer Routenwahl im Sprint Final an der OL WM 2010 in Trondheim. (Quelle: www.migrilli.ch)

WMOC 2010: Overprepared: Long Final Le Cernil

Abb.1. Prognose WMOC Lang Final H 35- Variante 1

Abb.2. Prognose WMOC Lang Final H 35- Variante 2
Abb.3. Effektive Bahn WMOC Lang Final H 35-

Zuguterletzt der Final. Auch hier war die Bahnanlage weitgehend absehbar. Auf dem Weg zum Start konnte ich die Variante mit dem südlichen Start verwerfen und es kam alles, wie erwartet... Leider. Ich wusste schon am Start, dass es an diesem Tag zu lange für mich würde... :-)