Dienstag, 21. Dezember 2010

O-Graph VIII: Isochronen-Karte

 Abb.1. Isochronen-Karte NORT 2010 Mittel-Sprint Männer Posten 5. Die farbigen Bänder bezeichnen Regionen mit gleicher Zeitspanne vom Posten 4 bis dort. Schwarz: Die berechnete schnellste Route. Basis: GPS. Quelle: WorldofO.com
Abb.2. Gleich wie oben, ergänzt. Isochronen-Linien und eine Skala zum Vergleich des Fortschrittes in Richtung Posten 5. Oliv: Nicht passierbar. Farbliche Unterscheidung der Fronten entsprechend der vier Hauptrouten links, mitte-links, mitte-rechts, rechts (Eigene Darstellung). [Bem.: Ein ähnliches Problem wie bei der Tageskarten-Karte.]

Montag, 20. Dezember 2010

O-Graph VII: Verteilung höchste Laufgeschwindigkeiten

Abb.1. Verteilung der maximalen Laufgeschwindigkeit. Grün: Schnell; Rot: Langsam; Transparent: Keine GPS-Daten. Basis: GPS-Daten. Quelle: WorldofO.com

Donnerstag, 16. Dezember 2010

O-Graph VI: Automated Map Reading Detection auf Quickroute

Abb.1. AMRD-Graph via Quickroute. Grün = Laufen mit Lesen, Rot = Laufen ohne Lesen. Basis: GPS & Beschleunigungslogger. (Quelle: AMRD-Webseite)

Mittwoch, 15. Dezember 2010

O-Graph V: Echtzeit-Abschnittszeiten-Grafik

Abb.1. Echtzeit-Abschnittszeiten-Grafik WOC 2005 Long Men. Basis: Startzeiten und Zwischenzeiten. (Quelle: Pekka Varis)

O-Graph IV: Isochronen

Abb.1. Isochronen-Darstellung zur Routenanalyse 3.Strecke 10.Posten. Nordberg (Halden SK) und Airila (Kalevan Rasti). Basis: GPS. (Quelle: World of O)

O-Graph III: Abschnittszeiten-Grafik www.solv.ch

Abb.1. Abschnittszeiten-Grafik Typ www.solv.ch. Abschnittszeitenbasierend. Hier MOM 2010 H 35-.  1. Michael Granacher, 5. Hans Welti, 8. Simon Seger, 9.Martin Lerjen. Ideal zur Unterscheidung von konstant schnell (MG), inkonstant schnell (HW, SS) und konstant langsam (ML). (Quelle: www.o-l.ch)

Dienstag, 14. Dezember 2010

O-Graph II: Arithmetische Routenanalyse basierend auf OCAD Daten

Abb.1. Final Langdistanz Männer WOC 2003 Eschenberg. Route Posten 21-22 von unten rechts nach oben mitte. Ein Wechsel rot -> rot entspricht der Zeit, die benötigt wird 256m flach einer Strasse entlang zu rennen. Routen Thomas Bührer (rot), Juri Omeltschenko (violett), Emil Wingsted (blau), andere (rot gestrichelt). Quelle: Scientific Journal Of Orienteering Vol.17, page 4-21.

O-Graph I: Routendichte Webroute

Abb.1. Routendichte Webroute. Das Tool dient zum einzeichnen von Routen (ohne Kopplung mit Zwischenzeiten). Die Darstellung zeigt die Verteilung aller eingezeichneten Routen (rot: 1/6 aller Routen; Quelle: World of O)

Neue Serie: O-Graphs

In der neuen Serie o-graphs sammle ich erläuternde Darstellungen im Universum OL. In der Regel minimal kommentiert. Die Serie ist unter dem Label O-GRAPHS abgelegt.

Montag, 13. Dezember 2010

Dynamik OL Szene Schweiz II

Und noch eins.

Abb.1. Teilnahmenoberfläche OL Szene Schweiz 1997-2010.


In Abb.1. ist der Verlauf der Gesamtzahl der Teilnahmen nach Jahrgängen in den Saisons 1997-2010 aufgeführt. Verschiedene Phänomene sind sichtbar:
  • Die Mehrtage-Läufe (1999: Schweizer 6 Tage OL; 2001: Sei giorni italo-svizzera; 2003: OLWM Rapperswil; 2006 & 2009 Swiss O Week und WMOC 2010) prägen sich in Wellen quer zur Tiefe aus. Gut sichtbar bei den Jahrgängen 69-84
  • Die Wellen quer zur Jahrgangsachse zeigen starke (z.B.1962) und schwache Jahrgänge (z.B. 1979)
  • Dynamik von Links nach rechts:
    1. Die Nuller Jahrgänge sind im kommen z.B. Jrg.2000
    2. Gegen neunzig haben alle OL Läufer ihre Karriere beendet z.B. Jrg.1918
    3. Bis über achtzig gibt es aber durchaus noch Aktive z.B. Jrg.1926
    4. Die Pensionäre intensivieren ihre OL Aktivität. z.B. Jrg. 1939
    5. Ebenfalls das Mittelalter, wohl mit älteren und evtl. auch aktiven Kindern. z.B. Jrg. 1960-1966
    6. Das mit Alter 20-35 mitdriftende Tal
    7. Der mit Alter 8-20 mitdriftende Jugendberg

Sonntag, 12. Dezember 2010

Dynamik OL Szene Schweiz

Ich spiele etwas weiter mit den Daten aller Einzelranglisten 1997-2010 auf o-l.ch.
Abb.1. Alterstruktur der OL Szene Schweiz 1997, 2003 und 2010. Dargestellt ist die Gesamtzahl Teilnahmen der jeweiligen Altersgruppe (nicht die Anzahl verschiedener Teilnehmer).

  • 1997 wurden noch nicht alle Wettkämpfe bei o-l.ch aufgeschaltet.
  • Mit H/D-10 und School wurden gezielt neue Kinderkategorien geschaffen
  • 2009 könnte etwas durch die ausländischen Teilnehmer (seniorenlastig) der Swiss O Week verfälscht sein
  • 2010 wurde aufgrund der verfälschenden WMOC Resultate nicht berücksichtigt

Analyse
Ab dem Alter von 4 Jahren steigt die Anzahl OL-Teilnahmen stark an und erreicht in allen drei dargestellten Jahren ihr Maximum im Alter von 15 Jahren. Danach sinken die Teilnahmen mit zunehmendem Alter ebenso schnell und erreichen zwischen 23 und 25 Jahren die Untergrenze. Als Beispiel: Jahrgang 1988 kommt 2003 auf 1889 Teilnahmen, 2009 noch auf 690. Auf dieser Untergrenze verharren die Teilnahmen, bevor sie im Bereich 40-55 nochmal ein kleineres Maximum zeigen. Dann sinken die Kurven mit zunehmendem Alter der Teilnehmer kontinuierlich ab. Die ältesten Läufer betreiben Orientierungslauf bis ins Alter zwischen 85 und 90.

[Unklare Tendenzen: Ist hier ein weiteres Absinken des Mittelalters 2003-2009 zu sehen? Oder ein verstärktes Aufkommen der Pensionäre ab 60? // Könnte man sich evtl. etwas bezüglich den Kategorien überlegen, damit mehr Jugendliche das Spitzensport-Kamelöhr überstehen oder daran vorbei kommen z.B. H/D-18E, H/D-20E ? Oder ist das einfach der unvermeidliche 'Beziehungsknick'?]

Montag, 6. Dezember 2010

O-Technik-Trainings [Eva Jurenikova]

Die in Schweden lebende tschechische Eliteläuferin Eva Jurenikova hat an einem Vortrag zum Thema Qualitätsteigerung von O-Technik-Trainings anlässlich des Elittränarträffen 28.11.2010 in Göteborg eine Reihe von Trainings vorgestellt. Ich gebe sie hier telquel wieder.

Gelb-Grün-OL
  [K: Variante: Händler-OL: OL mit reduzierter Karte und Jagdstart: Die Teilnehmer können sich durch Verzicht auf gewisse Kartenelemente und Farben Zeitbonifikationen erhandeln. Sie starten früher, aber mit reduzierten Karten. Die Boni für einzelne Elemente legt der Veranstalter vorgängig fest //o-zeugs]

Linien OL mit Posten
Folge dem Bach und merk dir die Postenstandorte
Variante Linien OL
Variante Linien OL Karte gespiegelt
 Postensetz- und Einzieh-Übung / Paarübung
Kartenpaar für Postensetz-Übung: Den ersten setzen, den zweiten einziehen, beim dritten aufeinander warten.

Führen und Folgen /Paarübung
Läufer A führt in den Partner in den Grosskreis 1. Läufer B führt zu Posten 1 etc.
Korridor Training
Variante Gerader Korridor

Variante Wurmkorridor

Kompassblindflug
Varianten mit und ohne Postenraum

Variante Vorbereitung mit Karte, dann Karte wenden, auf Hinterseite Kompassblindflug.

Startübungen
Nach jedem Ziel zurück ins Startzentrum (in der Mitte der Startpunkte) joggen.

Routenvergleiche/Paarübung
Bei jedem Posten Neustart.

Staffel-Übung / Gruppenübung
Kurze gegabelte Strecken

EineR gegen EineR / Paarübung
Ein-Mann/Frau-Staffel. Zwei gegabelte Schlaufen zuerst. Ungegabelte Schlussschlaufe.

Wegstaffel /Paarübung
Pro Team eine Karte. Jeweils ein Posten anlaufen. Übergabe auf dem Weg. Denkbar mit Jagdstart.