Mittwoch, 30. März 2011

Trennmethode 'Runners Choice' Teil 2

Das schwedische Nationalteam hat die Methode Runners Choice, während eines TL in Hallsberg getestet. Mittlerweile ist es aber so, dass im Entwurf zur 'neuen WM' kein Massenstart mehr vorgesehen ist.
Abb.1. Runner Choice an einem Testlauf im Trainingslager des Schwedischen Nationalteams in Hallsberg. (Quelle: orienteering.se)

– Jag hade ganska negativa tankar kring det här redan innan och jag har inte ändrat mig efteråt. Det blev kaos i skogen, folk glömde bort vad de skulle göra. Det första problemet var att det var för lätt att se vilket alternativ de andra löparna valde, det andra problemet är att det finns risk för att man står och diskuterar med varandra vilket alternativ som är bäst.
– Skulle den här metoden komma med på VM-programmet skulle jag tycka att det var ett stort skämt. Själva konceptet är dåligt och eftersom vi löpare knappt förstår innebörden själva så gör det inte heller att det lätt för media att förstå.
(Jerker Lysell; Quelle: orienteering.se)

– Är det så att vi ska ha in masstart är jag positiv till den här metoden, även om jag hellre springer en långdistans eller medeldistans helt ensam i skogen. Jag tror att mångas negativa kommentarer kring ”runners choice” har sin grund i att de inte vill ha in masstart överhuvudtaget, att man alltid ska springa ensam i skogen och alltid ta egna vägval.
...
Springer man en masstart med slingor så är du beroende av att det finns fin terräng i närheten av arenan. Med ”runners choice” kan du utnyttja större terrängområden.
Att alla löpare inte besöker samma punkter i skogen ser han inte som en nackdel.
(Johann Runesson; Quelle: orienteering.se)

Dienstag, 29. März 2011

Hubmanns leichter Fehler


Abb.1. Daniel Hubmann's Route zu 5. Von Norden herkommend, stempelt er einen Posten 30m vor seinem eigenen (Baum statt Ruine; Quelle:Daniel Hubmann).

Daniel Hubmann ist an der diesjährigen MOC, Etappe 2 Cretto di Burri, ein sogenannter leichter Fehler unterlaufen. So paradox es tönt, aber so provoziert man bei den besten OL-Läufern der Welt Fehler: Mit einfachen Posten.

Es sieht so aus, als ob Hubmann ein Überlesen 'Overreading' zum Verhängnis geworden ist. Dabei wird vor lauter Vorlesen die aktuelle Aufgabe zu spät wieder aufgenommen. Das ist dasselbe wie Matthias Merz am Weltcup Finale Mitteldistanz 2010 auf dem Col de la Givrine.

Mittwoch, 16. März 2011

Thomas Scholl hat zivilrechtliche Klage gegen Swiss Orienteering eingereicht


Update 16.März 2011: Die Verhandlung am Richteramt Olten-Gösgen ist auf den 5.April 2011 angesetzt. (Quelle: www.solv.ch)
Gegen die vom Zentralvorstand im Auftrag der Delegiertenversammlung beschlossenen Massnahmen zur "Einschränkung der Handlungsfreiheit in OL-Angelegenheiten" hat Thomas Scholl vor dem Richteramt Olten-Gösgen eine zivilrechtliche Klage eingereicht.
ganzer Text - SwissOrienteering.ch 8.Juni 2010

N[9.Juni 2010]: Die besagten Massnahmen sind hier nachzulesen.

Drei Rekurse in Sachen Scholl und OLG Zürichberg abgelehnt


Update 16.März 2011: TS zieht die drei Entscheidungen auf den zivilen Rechtsweg weiter. Die drei Schlichtungsverhandlungen sind auf den 11. April 2011 angesetzt. (Quelle: www.solv.ch) Von diesen Verhandlungen ist nichts zu erwarten, da seitens des Verbandes ausdrücklich kein Intresse an einer Schlichtung besteht (HR Walser, PK 2010).

In der Folge der DV von SwissOrienteering vom 6.März 2010 in Langenthal sind von Thomas Scholl als Privatperson, sowie als Vertreter der OLG Zürichberg drei Rekurse gegen die Entscheide 'Ausschluss Thomas Scholl' und 'Ausschluss OLG Zürichberg' eingereicht worden. Alle sind mit den Entscheiden vom 26.Januar 2011 abgelehnt worden. In allen drei Rekursen wurde eingeschränkt die Verfassungs-, Gesetz- und Statutenwidrigkeit des Entschlusses bzw. dessen Zustandekommen behandelt.

Die drei RK-Entscheide (1&2 sind quasi identisch):
  1. OLG Zürichberg gegen Beschluss der Delegiertenversammlung vom 6. März 2010 betreffend Einschränkung der Handlungsfreiheit von Thomas Scholl
  2. Thomas Scholl gegen Beschluss der Delegiertenversammlung vom 6. März 2010 betreffend Einschränkung der Handlungsfreiheit von Thomas Scholl
  3. OLG Zürichberg gegen Ausschluss durch Delegiertenversammlung vom 6. März 2010

Ein paar neue Einsichten aus den Entscheiden:
  1. Es wurde schon früher festgestellt, dass im Antrag der OLG Stäfa Informationen aus einem laufenden Verfahren enthalten waren. Die RK konnte nun glaubhaft darlegen, dass die Information (zulässigerweise) via ZV zur OLG Stäfa gelangt sein kann. (Der Umstand, dass die OLG Zürichberg 5 Mitglieder habe, wurde in einer Präsidialverfügung vom 15.Oktober 2009 erwähnt)(Entscheid 1.B.5).
  2. Die DV von SwissOrienteering darf auch Sachen, die nicht in den Statuten stehen und nicht an Organe des Verbandes delegiert sind, solange sie nicht rechtswidrig sind. Das ist die sog. Auffangkompetenz. Der Auftrag an den ZV Sanktionen gegen Thomas Scholl auszusprechen fällt unter diese Auffangkompetenz (Entscheid 1.B.6)
  3. SwissOrienteering kann Mitglieder ausschliessen, wenn sie den Intressen des SOLV (sic) entgegenarbeiten. Der Ausschluss ist nicht materiell aber hinsichtlich Verfahrensmängel und Rechtsmissbrauch anfechtbar (E3.B.6.). TS macht einen Rechtsmissbrauch geltend, da ihm nichts rechtswidriges anzulasten sei. Die RK dagegen beurteilt TS 'notorisches' rekurieren, 'überspitzten Formalismus' und 'mitverursachte (sic) Rekursverfahren' als 'unnötige Hinderung von Verbandstätigkeiten' und als Verstoss gegen Treu und Glauben. Damit verfällt für TS der Schutz gegen Rechtsmissbrauch.(E3.B.7.)
  4. Die RK stellt fest, dass SwissOrienteering kein Monopolverband sei und damit über ein vollumflängliches Ausschlussrecht verfügt. TS kann darum keine Persönlichkeitsverletzung geltend machen. Es steht jedem frei, selber Karten aufzunehmen, Wettkämpfe zu Veranstalten oder einen alternativen OL Verband zu gründen. (E3.B.8.)*

*Ein zweiter OL Verband (Stichwort Wildwuchs) kann nicht im Sinne von Swiss Orienteering sein.

Montag, 7. März 2011

Sanktionen gegen Thomas Scholl, Antrag der OL Amriswil


Update: Auf den Antrag wurde an der DV vom 5.3.11 in Liestal mit einem Stimmenverhältnis 69:31 nicht eingetreten. d.h. ohne inhaltliche Diskussion abgelehnt.
Auf die nächste DV vom 3.März 2011 in Liestal beantragt die OL Amriswil eine Lockerung der Sanktionen gegen Thomas Scholl im Bezug auf den Verkauf bestehender OL Karten, sCOOL und Arbeit als Journalist.
Der Antrag der OL Amriswil.

K: Damit hat sich wohl die im ZV Beschluss vom 25.April 2010 aufgeführte und hier kritisierte Antragssperre bis 2013 als rechtlich unhaltbar erwiesen. ??