Samstag, 26. November 2011

WM 1987 Einzellauf (Langdistanz)


Die erste Karte aus Hullis WM Ordner*, der Sammlung von der OL Highlights von Altmeister Dieter Hulliger [*Eine Kooperation mit G.Steinlin]
3.Sept. 1987. Weltmeisterschafen in Frankreich - Gérardmer. Die WM wurde damals alle zwei Jahre ausgetragen und der Einzellauf (heute: Langdistanz) war die einzige Einzeldisziplin. Vorgängig gab es ein Qualifikationsrennen mit zwei Feldern. Der Qualifikationsmodus muss schwache Nationen berücksichtigt haben. So qualifizierten sich u.a. She Chi Yiu aus China als Vorlaufletzter und Shimon Shomrony aus Israel als Viertletzter für den Final.

Bahn Einzelläufe Damen & Herren
Abb.1. Bahnen der Damen & Herren WM1987. Mit Routen der Top3 plus Stefan Bolliger und Frauke Sonderegger. Die Karte 1:15000, 150dpi gibt es hier.

Resultate
Herren:(->Maprunner)
  1. Kent Olson 97:19
  2. Tore Sagvolden 98:18
  3. Urs Flühmann 99:30
  4. Jörgen Martensson 99:48
  5. Stefan Bolliger 100:50
  6. Havard Tveite 101:38
Damen:(->Maprunner)
  1. Arja Hannus 67:40
  2. Karin Rabe 67:56
  3. Jana Galikova 68:39
  4. Annariita Kottonen 69:20
  5. Ada Kucharová 69:22
  6. Frauke Sonderegger-Bandixen 70:27

Lage


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Mittwoch, 23. November 2011

Simone Niggli plant Karriere bis mindestens 2013

Wenn ich mich schon für ein Comeback anstrenge, dann werde ich wohl auch noch eine Weile im Geschäft bleiben.
Simone Niggli, Schweizer Illustrierte 47/2011

Freitag, 18. November 2011

2DRerun testen - Kurzanleitung

0. Mach es in Google Chrome.
1. Stelle deine Daten (Karte & Tracks) in 3drerun zusammen.
2. Öffne das Menu rechts und klicke 'Try 2DRerun with these maps/routes'
3. Du kannst zwischen vier Modi wählen.
  • Replay: Echtzeit und Massenstart ab beliebigen Punkt.
  • Split: Routenvergleiche zwischen zwei Punkten.
  • DotAnalysis: Vergleich zweier Routen zwischen zwei Punkten mittels Isochronen.
  • AutoAnalysis: Abschnittsweiser Vergleich zweier Routen zwischen zwei Punkten.
4. Grundsätzliche Anpassungen via Quick Settings wie im Menu rechts beschrieben.


5. Versuche die Maus-Bewegungen Klick, Klick+Ziehen, Crtl+Klick+Ziehen und Shift+Klick+Ziehen. Deren Effekt variiert in den verschiedenen Modi etwas.

  • Replay: Klick=Massenstart, Klick+Ziehen=Karte schieben, Crtl+Klick+Ziehen=Alle Läufer gleichzeitig verschieben (links-ziehen=zeitl.zurück, rechts-ziehen=zeitl.vorwärts), Shift+Klick+Ziehen=Einen Läufer verschieben (links-ziehen=zeitl.zurück, rechts-ziehen=zeitl.vorwärts)
  • Split/DotAnalysis/AutoAnalysis: Klick=Start und Endpunkt des Abschittes, Klick+Ziehen=Karte schieben, Krtl+Klick+Ziehen=Alle Läufer gleichzeitig verschieben (links-ziehen=zeitl.zurück, rechts-ziehen=zeitl.vorwärts), Shift+Klick+Ziehen=Kopf und Schwanz eines Läufers verschieben (links-ziehen=zeitl.zurück, rechts-ziehen=zeitl.vorwärts; Der Läufer der am nächsten beim Klick liegt)

Viel Spass und Einsicht.

Dienstag, 15. November 2011

Auf alten Karten rennen - TOM 2011

Alte OL Karten sind detailierte Zeitaufnahmen eines Waldes zu einem früheren Zeitpunkt. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch nur noch sehr feine Spuren vergangener Nutzung noch im Gelände erkennen und Veränderungen des Waldes können wahrgenommen werden. Cool.

Als Beispiel hier die Karte Rietenberg aus dem Jahr 1987, damals, wie 1999 und 2011 wurde in diesem Gelände die MOM bzw. deren Nachfolger die TOM organisiert.

Abb.1. Karte Rietenberg Stand 1987 mit MOM Bahn H-14 und Route der Siegermannschaft :-P. Karte 1:15'000, 150dpi->hier

Und als Zugabe nochmals unsere TOM 2011 in 2DRerun, diesmal mit der alten Karte (und der neuen Bahn H110)

Freitag, 11. November 2011

Worldcup Irland 1998 - Damen


15.Nov.:2011: Rangliste Damen ergänzt. Danke an Eva Jurenikova
23.Mai 1998. Weltcup in Irland - Killarney Nationalpark. Der Weltcuplauf über die Langdistanz in Irland war der erste der Weltcup Serie 1998. Es folgen WC-Runden im Lake District (GBR), Gävle (SWE), Krakow (POL), Tetranska Lomnice (SVK), Otepää (EST) und Hämeenlinna (FIN).(src) Das war vielleicht die Blütezeit des klassischen OL. OL (Technik, Gelände) im Zentrum...

Bahn der Damen /2.Teil Bahn der Herren
Abb.1. Bahn der Damen am Weltcup Irland 1998. [Hinweis: Die Karte 1:15000/150dpi gibt es hier]

Resultate
Herren
1. Björnar Valstad 78:02
Damen
1. Hanne Staff 61:29
2. Johanna Asklöf 62:29
3. Yvette Hague 63:41
4. Anniina Paronen 64:35
5. Katarina Borg 65:19
6. Annika Viilo 65:40
[Top 41 bei evajurenikova.com]

Lage

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Donnerstag, 10. November 2011

Langweiliger Massenstart. Weltcup Liberec 2012


Abb.1. Die Position von Fabian Hertner kurz vor Posten 14. In der Lücke zwischen Dlabaja und Omdal laufen Rost, Letho, Hertner, Prochazka und Lysell ohne GPS.

I could climb during the race several positions and so i finished as 14th. Not only due to the my technical skills, much more because i always had someone in front of me. That made it easier to close the gaps, actually a quite boring race. And in some years we should run this kind of races at world champs, not very motivating...
Fabian Hertner über den Jagdstart am Weltcup in Liberec 2012

The method is an attempt to fig leafing the fact, that massstart and chasestart with a huge starterfield of top runners are boring formats with a low level of independant navigation as soon as bigger leading groups form (which is highliy likely; See even Hubmann and Gueorgiou catched at WC Liberec). In that perspective it is less a separating method but an argument against mass-&chasestart at the WOC. :-)
M.Lerjen in einem Kommentar zu einem Test der Methode Runners Choice.

Montag, 7. November 2011

Team OL III: TOM 2012 -Teamdynamik in 2DRerun

Das von Jan Kocbach entwickelte 3DRerun verfügt seit dieser Woche über eine zusätzliche Perspektive namens 2DRerun. Wie der Name es schon andeutet verfügt diese über weniger Dimensionen und Optionen, ist dadurch aber auch entschlackt und optimiert für die alltägliche Routenanalyse. Eine Neuerung unter mehreren ist, dass verschiedene GPS-Tracks in 'real time' abgespielt werden können... Das kommt mir hier gleich bei der Darstellung unserer Teamdynamik an der Schweizer Meisterschaft im Team OL 2012 zugute.

-> Link zur Darstellung der Teamdynamik von Team UBOL (H110) an der Schweizer Meisterschaft im Team OL 2012 in Villmergen AG (funktioniert am besten auf dem Google Chrome Browser)

Abb.1. Screenshot 2DRerun: Team OL SM 2012, Team UBOL, Kat. H110. Grün übergibt oberhalb 17 an Rot und läuft zum einweisen zu 20. Rot übergibt vor 18 an Blau und läuft zum Einweisen zu 21. Blau hat 18 und 19 schon vorgängig gesehen und muss nur noch durchlaufen.

Unsere Teamstrategie: Möglichst viel im Gelände vorbereitet und nur einfache Passagen alleine.

Teamfazit: Die Teamstrategie ist gut aufgegangen und hat v.a. Spass gemacht. Mehr als Spass liegt zumindest aufgrund des Formstandes der zwei untrained doubledaddies nicht drin. Was auffällt ist, dass wir als routinierte Läufer doch relativ viele Fehler (je nach Zählart 6-7) gemacht haben. Diese Quote muss runter und das Tempo rauf. :-)

Freitag, 4. November 2011

Team OL II: Hektische Hauptprobe / 2DRerun


Nachtrag 4.Nov.2011: Die Teamdynamik in der brandneuen Alpha-Version von 2DRerun ->BMOL in 2DRerun.
Hier ein weiteres Muster eines 3er Teams an einem Team OL.
Abb.1. Team-Tracks von Team UBOL (Steinlin/van Binsbergen/Lerjen) am Berner Mannschafts OL 2011. Alles in allem eine eher hektische Angelegenheit mit vielen Fehlern, aber auch zwischenzeitlichem Fluss. Nächstes Wochenende werden die Abläufe besser sein.

Besser verständlich ist die Grafik natürlich in einer dynamischen Version, wie auf 3DRerun hier (dort gibt es auch die Karte samt Badge-Übergabepunkten zu sehen). Allerdings starten die Tracks nicht gleichzeitig. So müssen vorgängig mittels Schiebern (diese Anzeigen via Menu rechts) zwischen den Tracks Echtzeitverhältnisse hergestellt werden.

Donnerstag, 3. November 2011

Kartieren Glarus Schwändi - Live!


Stand 2.November 2011 -Projekt abgeschlossen.

Ich kartiere für die Glarner OLG die Karte Glarus Schwändi neu. Schaut mir über die Schulter! Ich werde periodisch den aktuellen Stand auf einem halben Quadratkilometer von 6.3km2 hier abbilden. Die neuesten Sachen zuoberst und immer wieder im Blog nach vorne geholt (also Neueinsteiger beginnen unten zu lesen!).


Abb.17. Die Karte wurde für einen Wettkampf in kleiner Auflage gedruckt. Ich nutze die Gelegenheit um die Karte auf Lesbarkeit zu prüfen. Ich nehme nochmals verschiedene Korrekturen vor (denn es gibt m.E. optische Unterschiede zwischen der Darstellung in OCAD und dem Druck; Abbildung: Rechts gedruckte Karte abfotografiert, links OCAD Bildschirm abfotografiert). Vor allem schwarze Objekte, wie die eben erst eingeführten Steinfelder muss ich weiter auseinander ziehen, damit sie auf der gedruckten Karte nicht verschmelzen. Damit ist die Karte druckreif. Gesamtaufwand: 192h.


Abb.16. Nach dem Feedback des Kartenkonsulenten, habe ich die feinen Gebiete nochmal im Feld geprüft. Felsbänder mussten auf die Einhaltung der Minimaldimension überprüft werden und ohne Fallstriche gezeichnet. Bedeutendster Unterschied zur Vorversion ist aber die Verwendung der Signatur Steingebiet (Sig.Nr.210 siehe hier). Gesamtaufwand:190h.


Abb.15. Dies ist die Version, die ich an den Kartenkonsulenten geschickt habe. Gesamtaufwand: 174h.


Abb.14. Aufnehmerwege Stand 9.März 2011 im Ausschnitt. Total: 4.7km2, 132h (Aufnahme & Zeichnung). Geschätzte Restdauer: 60h (Aufnahme & Zeichnung). Im Wald ist das Verhältnis Aufnahme zu Zeichnung eher 2:1.



Abb.13. Das Filet-Stück ist an der Reihe. Dieses braucht mehr Zeit (50h pro km2) u.a. weil die Grundlagendaten im Wald (Laser DHM 2m Grid) eher eine Enttäuschung darstellen: Das DHM hat Fehler und ist im Feinen zu generalisiert/keine Hilfe. Rohdaten wären die bessere Wahl gewesen. Auch das GPS-Gerät eignet sich nicht als Hilfe, die Positionsgenauigkeit ist in diesem nach Nordost geneigten Hang einfach zu gering...
Beides geht schliesslich in Ordnung, weil ich trotz all der technischen Hilfen immer noch selber kartieren muss und das kann ohne zu präzise Vorgaben u.U. zu einer besseren Karte führen.
Im Moment ist kartieren für mich in erster Linie der Aufbau einer Wahrnehmungs-Manipulation. Ich zeichne dem Läufer, was er sehen wollen soll. Dabei sind präzise Lokalisation und konstante Symbolisierung (z.B. als grosser oder kleiner Stein) weniger wichtig, als die relative Lage und grösse in einem 'Ensemble'.


Abb.12. Karte Stand 1980. 1:15'000, Äquidistanz 10m. Aufnahme Jörg Luchsinger.


Abb.11. Etwas Kartengeschichte: Karte Stand 1989. Überarbeitete Version von Claudio Wetzstein, Karin Goy und Ruedi Freuler. 1:10'000, 5m (Seltsamerweise wird bei der Version 2004 wieder auf Luchsinger 1980 (Abb.12) Bezug genommen)


Abb.10. Immer noch an den Aussenbereichen. Daneben mache ich Versuche zum Generalisierungsschema (Steinklassierungen, Felskuppen). Ich versuche eine starke Generalisierung anzustreben. Nur markante Objekte.
Unterwegs zum aktuellen Aufnahmegebiet kartiere ich Fixpunkte und Linien in den Waldgebieten. Aktueller Aufwand: ca. 79h /2.6km2 von 6.3km2. Das Verhältnis Aufnahme:Zeichung ist 1:1.
Die blauen Kreise sind to discuss mit dem Kartenkonsulenten.


Abb.9. Zeichnung der Aussenbereiche plus mein Weg (magenta). Aufwand bisher: 46.5h. Im Moment brauche ich gleich lang im Feld, wie zum Zeichnen.


Abb.8. Zuerst die Aussenbereiche auf Grundlage DHM-Höhekurven und DOM-Hangschattierung.  Scan der Feldaufnahmen.


Abb.7. DOM und Luftbild für die offenen Gebiete weitgehend ausgereizt. Ich werde zuerst die offenen Flächen kartieren. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt, aber ich brauche etwas Motivation bzw. muss fürs erste richtig vorwärts kommen. Aufwand bisher: 28.5h.


Abb.6. Stand 20.Januar 2011. Hausaufgaben. Die purpure Linie zeigt meine Bewegungen im Feld. Aufwand bisher: 22h.


Abb.5. Meine dritte Datengrundlage ist das DOM (Digitales Oberflächen Modell). Das DOM zeigt die Oberfläche inkl. Vegetation. Das ist in einem Gelände mit vielen offenen Partien (ca.2/3 der Karte) eine prima Grundlage. :-)


Abb.4. Aus dem DHM lasse ich OCAD10 Höhekurven mit Äquidistanz 1m rechnen.


Abb.3. Das digitale Höhenmodell basierend auf einem Laserscan über das Gebiet. Für dieses Modell wurden die Rohdaten schon in ein Gitter umgerechnet. Ich beziehe dieses DHM beim Kanton Glarus. Kosten 370.- CHF (nicht kommerzielle Nutzung). Das DOM (s.Abb.5) gibt es dabei dazu. Die Daten im .xyz Format kann ich in OCAD10 importieren. OCAD9 Nutzer sollten via OL Laser auch Höhekurven für OCAD rechnen können.


Abb.2. Fürs erste ein Luftbild in Internet Qualität (.jpeg, 0.5m Auflösung). Mit ein bisschen technischen Geschick kann man die recht effizient im Netz beziehen.


Abb.1. Die alte Karte war eine digitalisierte Version einer noch traditionell handgezeichneten Karte. Letztere wies technikgemäss noch starke lokale Verzerrungen auf. Man kann zwar mit OCAD10 solche Karten entzerren (rubbersheeting), aber so richtig befriedigend war das Resultat nicht. Auch hat die Karte in der letzten Version kein Qualitäts Q vom Verband bekommen u.a. weil die Aufnahmequalität lokal stark schwankt. Ich habe darum beschlossen die Karte von Grund auf neu aufzunehmen.